AZ/Architekturzeitung - Architekturzeitschrift für Architektur & Architekten - Deutschland, Österreich, Schweiz

AZ/Architekturzeitung - Deutschland Österreich Schweiz |Freitag, 18.05.2012 |
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Architekturmagazin, Kunst und Kultur in Deutschland - Österreich -Schweiz

Baumeister der Moderne Zur Archäologie des russischen Konstruktivismus

Baumeister der Moderne Zur Archäologie des russischen Konstruktivismus

Frédéric Chaubin hatte vor rund einem Jahr die beeindruckende Publikation »CCCP-Cosmic Communist Constructions Photographed« über die spätsowjetische Architektur vorgelegt. Etwa zeitgleich erschien parallel zu einer Ausstellung im Hannoveraner »Sprengel Museum« Roman Bezjaks Fotoband »Socialist Modernism - Archäologie einer Zeit«. Nun wird zum dritten Mal in kurzer Folge die jüngere, russische Baugeschichte in den Fokus genommen und kombiniert mit einer sehenswerten Ausstellung im Berliner »Martin-Gropius-Bau«, die noch bis zum 9. Juli laufen wird.

Interview mit Johanna Jakowlev: »Aufmerksam sein und Umwege fahren!«

Interview mit Johanna Jakowlev: »Aufmerksam sein und Umwege fahren!«

Narrative Szenerien, menschenleere Landschaften, Seen und Gewässer und – Betonwände, Auffangbecken, Brücken. Naturräume, in denen die menschlichen Eingriffe sichtbar sind. Keine »schönen« Idyllen, sondern Zweckarchitekturen, moderne Gebäude, Industriespuren, Brücken werden zum Motiv der Stuttgarter Künstlerin. In ihren Kompositionen entfaltet jedoch gerade das ungewohnt Gewohnte, meist begleitet von dunklen, farbenreichen Himmelansichten, eine besondere Stimmung, die den Betrachter trotz – oder gerade wegen – der eher düsteren Atmosphäre in die poetischen Szenerien hineinzieht.

 

Ein »Architekt der Leere« zwischen Kunst und Philosophie:Eduardo Chillida Retrospektive

Ein »Architekt der Leere« zwischen Kunst und Philosophie:Eduardo Chillida Retrospektive

»Moderne Unart, die Künste theoretisch auseinandergehalten als einzelne genießen zu müssen«, schrieb Friedrich Nietzsche im Herbst 1869 nieder. Ihm leuchtete dabei freilich das antike Musikdrama als Vorbild. Wie ist es aber heutzutage bestellt mit der Überschreitung der Grenzlinien der Künste? Die Verbindung von Musik, Tanz und Raum bzw. Architektur ist Dank der kürzlich verstorbenen Pina Bausch oder auch Sasha Waltz schon auf gutem Wege. Wie aber kann die bildende Kunst in die Bewegung geraten?

Moleskine Monographie von BOLLES+WILSON

Moleskine Monographie von BOLLES+WILSON

Eine neue Serie von Moleskine Monographien – vier Skizzenbücher komplett mit Notizen und Skizzen von BOLLES+WILSON, Zaha Hadid, Giancarlo De Carlo und Alberto Kalach sind im Dezember 2011 erschienen.

Die BOLLES+WILSON Monographie dokumentiert evolutionäre Momentaufnahmen aus Projekten wie dem Suzuki Haus in Tokio oder der BEIC Bücherei in Mailand, sowie charakteristische Einblicke in Peter Wilsons Skizzenbücher.

Interview mit Marc Dittrich: Das monotone architektonische Raster der Fassaden

Interview mit Marc Dittrich: Das monotone architektonische Raster der Fassaden

Es ist eine ungewöhnliche Art, Architekturfotografie zu präsentieren. Marc Dittrichs (*1976, Ostfildern-Ruit) »Flechthäuser« sind, der Name deutet es an, »Fotoskulpturen«, die der Künstler aus Fotoprints flechtet. Das Foto wird zum Arbeitsmaterial: Aus dem Abbild, der Fotografie des Hauses, wird das Baumaterial für ein neues Abbild des Hauses, eine Art Modell, das wiederum die charakteristischen Merkmale der Hausfassade aufweist – Rasterung, kubische Form. Er baut ein Haus aus dem Foto eines Hauses.

Martin Zeller: Meine Fotografie ist die Negation des entscheidenden Augenblicks

Martin Zeller: Meine Fotografie ist die Negation des entscheidenden AugenblicksFür die Serie »The Diagonal Mirror. Space And Time In Photographing Hong Kong«, entstanden zwischen 2003 und 2007, hat Martin Zeller eine außergewöhnliche Art der Präsentation gefunden: Wir sehen keine rechteckigen Fotoprints an der Wand hängen, sondern zwei Fotografie-»Balken«, die aufeinander stoßen, die sich berühren oder überlagern, sich überschneiden oder durchdringen. Die großformatigen Fotografien – zwischen 2 und 4 Meter – sind nicht in herkömmlicher Weise arrangiert, sondern an die Wand inszeniert und arrangiert.

Vergangene Fenster in die Gegenwart. Zur Aktualität Piranesis

Vergangene Fenster in die Gegenwart. Zur Aktualität Piranesis

Warum sollte es für heutige Architekten interessant sein, sich die Zeichnungen eines italienischen Kollegen anzusehen, der von 1720 bis 1778 lebte? Nun, diese kurze Besprechung will versuchen, einige Argumente für eine Beschäftigung zu zeigen und tut das anhand des Gesamtkatalog der Radierungen von Giovanni Battista Piranesi, der vom »Taschen Verlag« in zwei Bänden neu herausgebracht wurde.

 

Interview mit dem Künstler und Architekten Karl-Heinz Bogner

Interview mit dem Künstler und Architekten Karl-Heinz Bogner

Interview mit Karl-Heinz Bogner: »Mich interessiert das Unfertige, das Fragmentarische und Provisorische.

Räume in Rohbauten beispielsweise, also Räume, die sich im Entstehungsprozess befinden, können für mich skulpturale Qualitäten besitzen.«

(In)Visible Cities: Simone Kraft erhält den Wolfgang Hartmann Preis 2011

(In)Visible Cities: Simone Kraft erhält den Wolfgang Hartmann Preis 2011Der Wolfgang Hartmann Preis für junge KunsthistorikerInnen geht 2011 an unsere Autorin und Inhaberin von deconarch Simone Kraft M.A. (Heidelberg). Ausgezeichnet wird ihr Ausstellungskonzept »(In)Visible Cities«, das der ganz alltäglichen urbanen Architektur nachspürt und die vermeintlich unsichtbar gewordene Stadt wieder sichtbar werden lässt.

Susanne Weiß wird neue Direktorin des Heidelberger Kunstvereins

Susanne Weiß wird neue Direktorin des Heidelberger Kunstvereins

Zum 1. Januar 2012 übernimmt Susanne Weiß die Direktion des Heidelberger Kunstvereins. Die Berliner Kuratorin und Kunstvermittlerin tritt damit die Nachfolge Johan Holtens an, der seit dem 1. April 2011 die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden leitet.

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Tautes Heim – Wohnen wie zu Bruno Tauts Zeiten

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Das für 1-4 Personen ausgelegte Ferienhaus »Tautes Heim« in Berlin ist Architektur- und Designgeschichte zum Anfassen – ein Ort wie geschaffen für alle, die keine Lust auf unpersönliche Hotels haben und für ihren nächsten Berlin-Besuch lieber etwas Besonderes abseits der ausgetretenen Touristenpfade...

Lichtdach im Bahnhof Hamburg-Barmbek

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Am Bahnhof im Hamburger Stadtteil Barmbek war eine stadträumliche Neuordnung und Aufwertung des Bahnhofsgeländes nötig.

Der Bahnhof in Hamburg-Barmbek ist mit 60.000 Fahrgästen an Werktagen einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Hansestadt. Derzeit erhält er einen neuen Busbahnhof.

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Die Ennigerbrücke in Malters von Pirmin Jung Ingenieure

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Holzbrücken sind die ältesten Brücken der Welt und erleben wegen ihrer Standfestigkeit und Dauerhaftigkeit eine Renaissance. Hundert Jahre führte die alte Enniger Holzbrücke über den Fluß und wurde 2005 bei einem Unwetter vom Hochwasser der Kleinen Emme mitgerissen und vollkommen zerstört. Die 2010 ...

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